Wirtschaftsförderung
Wirtschaftsförderung ist ein Schwerpunkt in der Tätigkeit eines jeden Bürgermeisters und deshalb Chefsache. Hauptaugenmerk dabei muss sein, die heimische Wirtschaft zu unterstützen, wo eben möglich. „Bestandspflege“ heißt das im Fachjargon. Wie bisher ist Kreativität gefordert, alle Möglichkeiten auf städtischer Ebene sind auszuschöpfen. Dem „Bürokratismus“, also einem unnötigen und über das gesetzlich notwendige Maß hinausgehenden Regelungswahn ist Einhalt zu gebieten und die Stadt muss als Partner der Wirtschaft beratend und unterstützend wirken.
Unter „Wandel und Fortschritt“ verstehe ich in diesem Zusammenhang durchaus auch die Ausweisung weiterer Gewerbeflächen. Landes- ( und neuerdings auch Europa- ) gesetzgebung werden es uns dabei nicht leicht machen, aber auch hierfür haben wir im Rathaus genügend Fachleute, die mich dabei unterstützen werden, diesen Vorgaben gerecht zu werden.
Verstärkt müssen wir uns in den kommenden Jahren allerdings um den Einzelhandel unserer Stadt kümmern. Gestatten Sie mir einen kurzen Rückblick!
Bis Anfang der 90er Jahre gab es eine funktionierende Werbegemeinschaft, die sich um die Belange der Ennepetaler Einzelhändler kümmerte. Dieses Fundament des Einzelhandels ist in unserer Stadt nach und nach weg gebrochen. Das hatte bis zum heutigen Tage letztlich fatale Folgen: In unserer Stadt gibt es eine überdurchschnittliche Kaufkraft, aber auch einen weit überdurchschnittlichen Kaufkraftabfluss. Im Klartext: Viele Ennepetaler verfügen über ein gutes Einkommen, geben ihr Geld aber nicht in Ennepetal aus.
Die Gründung der Citymanagement Ennepetal GmbH & Co.KG zum 1.4.2009, die ich maßgeblich mit initiiert habe, soll ein Sammelbecken aller Interessierten sein und Abhilfe schaffen. Damit sind wir auf einem richtigen und vielversprechenden Weg. Von dieser Überzeugung lasse ich mich auch nicht von „Schlaubergern“ und „Besserwissern“ abbringen. Gehen Sie bitte davon aus, dass ich „mein Kind“ als Bürgermeister sehr intensiv auf seinem Lebensweg begleiten werde und mir zum Ziel gesetzt habe, den Kaufkraftabfluss auch mit Hilfe dieser Gesellschaft weitgehend zu bremsen. Noch sind es 30 Akteure, es sollten aber noch viel mehr werden.





