Auch in wirtschaftlich schwereren Zeiten muss die Verbesserung der Lebensqualität für die in unserer Stadt lebenden Menschen unser wichtigstes Ziel sein
 

Tourismus

Wissen Sie, dass beim Fragespiel „Trivial Pursuit“ die Kluterthöhle eine Antwortvorgabe ist? Wissen Sie , wie viele Talsperren rund um Ennepetal zu finden sind und welche auf unserem Stadtgebiet liegt? Wissen Sie, wie viel Prozent des Stadtgebiets aus Wald und landwirtschaftlicher Nutzfläche bestehen? Kennen Sie die gut ausgebauten Wanderwege in Ennepetal, hier insbesondere den Wappenweg? Waren Sie schon einmal in der Kluterthöhle? Besuchen sie die Tiere im Hülsenbecker Tal?

Diese Fragen sollten aber nicht nur die Ennepetaler, sondern ganz besonders Auswärtige demnächst wie aus der Pistole geschossen beantworten können. Und so möchte ich Ennepetal wieder zu dem attraktiven Ausflugsziel in der Region machen.

Die naturgegebenen Voraussetzungen dafür sind vorhanden (viel mehr als in anderen Städten) – und an der notwenigen Infrastruktur sollten wir arbeiten.

Hierzu brauche ich allerdings die Unterstützung der für Tourismus zuständigen Akteure Ennepetals, wie Verkehrsverein oder Haus Ennepetal GmbH. Nur gemeinsam werden wir das Ziel letztlich erreichen.

 

 

Schon in den 70er Jahren gab es gute Konzepte. Der Verkehrsverein hatte buchbare Angebote für Besucher unserer Stadt. Der Ideengeber und Visionär war Gerd Himmen, sehr aktive Vorsitzende waren Bürgermeister Ewald Rettberg und später Berhard Steden. Viele Dinge aus jener Zeit gibt es noch heute oder sind vielen von uns noch in guter Erinnerung. Mein erstes Auto damals war verziert mit dem Aufkleber „Ennepetal, eine Stadt will deine Freundin sein“.

Die Ennepetaler Werbegemeinschaft mit der agilen Lore Michael als Vorsitzende war rührig. In Milspe, aber auch in Voerde und Altenvoerde gab es engagierte Einzelhändler mit attraktiven Angeboten.

Es gab Übernachtungsmöglichkeiten im Tal der Ennepe (Weide am Hühnerloch und Sichelschmidt an der Peddenöde). Ennepetal war beliebtes Ausflugsziel für die Bewohner der benachbarten Großstädte und für viele Menschen aus den Niederlanden. Nach Einweihung des Haus Ennepetal 1978 wurden im Verkehrsamt 2 Hostessen beschäftigt, die Stadtführungen durchführten. Alles ist leider eingeschlafen.

Wir sollten das schon seinerzeit „Erreichte“ wieder zum Leben erwecken. Hier muss man das Rad nicht wieder neu erfinden.

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