Auch in wirtschaftlich schwereren Zeiten muss die Verbesserung der Lebensqualität für die in unserer Stadt lebenden Menschen unser wichtigstes Ziel sein
 

Interkommunale Zusammenarbeit

Nachbarstädte sollten stärker zusammen arbeiten, Kirchturmdenken gehört in das vorige Jahrtausend; schließlich hat doch niemand Geld zu verschenken. Ich möchte die ohne Zweifel vorhandenen Ansätze intensivieren. Aber es muss mehr sein als nur die EN-Agentur, also die Wirtschaftsförderung des Ennepe-Ruhr-Kreises als GmbH. Es muss auch mehr sein, als die gemeinsame Wanderveranstaltung „Anwandern“ im südlichen Kreisgebiet.

Unabhängig von eigenen städtischen Aktivitäten sollte sich auch der Ennepe-Ruhr-Kreis endlich als eine Einheit verstehen und einen entsprechenden Außenauftritt haben. Aber solange noch eine künstliche Grenze die zur Industrie- und Handelskammer Bochum gehörenden Städte Hattingen und Witten von den restlichen 7 zur Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen gehörenden Städten trennt, sehe ich - gelinde ausgedrückt – dafür kaum Chancen.

Aber ich sehe eine andere Chance.

Eine Zusammenarbeit im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis zwischen den Städten Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm und Breckerfeld könnte helfen, eine eigene Identität über Stadtgrenzen hinaus zu entwickeln.

 

Was spräche zum Beispiel dagegen, in nur einer dieser „Südkreisstädte“ ein Kulturangebot vorzuhalten, welches finanziell alle beteiligten Städten trügen?

In Großstädten sind solche Entfernungen kein Problem und alleine schon der zu erwartende Kostendruck wird uns zwingen, solche Überlegungen weitaus intensiver anzustellen als bisher.
Braucht jede Stadt ein weiteres eigenes Gewerbegebiet oder ist es den Ennepetalern nicht gleichgültig, ob sie in Gevelsberg, Schwelm oder Ennepetal arbeiten. Arbeitsplätze können wir besser gemeinsam schaffen und so sollten wir uns die Unterstützung der Bezirksregierung in Arnsberg sichern, um ein interkommunales Gewerbegebiet zu schaffen.

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