Demographischer Wandel
Was es darüber zu sagen gibt, ist bereits an unzähligen Stellen gesagt worden. Dies muss ich hier nicht wiederholen. Aber auch wir in Ennepetal dürfen uns dieser Entwicklung nicht verschließen und gehen z.B. mit dem Mehrgenerationenhaus eindeutig in die richtige Richtung. Aber reicht das? Eine seniorenfreundliche Stadt kann nur im Zusammenwirken zwischen Stadt und privaten Akteuren geschaffen werden. Auch aus diesem Grunde werde ich die Zusammenarbeit mit den beiden Baugenossenschaften in Ennepetal intensivieren, weil es sich sowohl bei der GEBAU Milspe als auch bei der „Voerder“ um die beiden größten Vermieter hier in Ennepetal handelt. Beide sind in puncto „Barrierefreiheit“ auf dem richtigen Weg und können und sollten auch für andere private Vermieter eine Vorbildfunktion übernehmen.
Um eine ausreichende und adäquate politische Diskussionsmöglichkeit zu schaffen, werde ich mich für die Einrichtung eines Sozialausschusses stark machen. Dazu fällt mir ein, dass ich den seinerzeitigen Beschluss unseres Stadtrates, keinen Sozialausschuss einzurichten, bedauert habe. Die gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit sind nämlich so vielschichtig, dass ein Fachausschuss des Rates mit eigener Entscheidungskompetenz meines Erachtens nach unabdingbar ist; parteipolitische Weltanschauungen sind hier völlig unwichtig, denn es geht um die Menschen in dieser Stadt. Zur Unterstützung des Ausschusses schwebt mir die Einrichtung eines „Jugend- und Seniorenbeirates“ vor, um engagierten Menschen (davon haben wir viele Gute!) die Gelegenheit zu geben, eigene sachlich begründete und sachgerechte Vorschläge für die politischen Gremien zu erarbeiten.





