Wir sind ein starkes Team!

Ich bin Ennepetaler!

Elternhaus
Mein Elternhaus in der Mittelstraße 36 ist seit 1886 in Familienbesitz. Heute wohnt hier unser Sohn Alexander.

Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich in Altenvoerde. In meinem Elternhaus in der Mittelstraße 36 betrieben meine Eltern in dritter Generation eine Bäckerei und Konditorei. Ich besuchte die Volksschule in der vom-Hofe-Straße und erinnere mich gerne und lebhaft an meinen Klassenlehrer Horst Amling, letztlich aber auch an den von den Schülern gefürchteten und gleichzeitig respektierten Rektor  Karl Ronsdorf.

Als Jugendlicher besuchte ich dann das Reichenbach-Gymnasium – damals noch am Breslauer Platz am Häufgen -, wo ich 1975  das Abitur ablegte. Ich bin froh, ein echter „Reichenbacher“ zu sein und verbinde mit dieser Zeit (fast) ausschließlich gute Erinnerungen an bis heute andauernde Verbindungen zu Klassenkameraden und engagierte Lehrer/innen, wie Dr. Textor, Hedi Oswald, Jörg Döpp, Friedrich Niebuhr, Bernfried Stich, Dietrich Deutsch, Dr. Pohlmann, um nur einige zu nennen.

Kurzer Exkurs: Man darf sicherlich auch „pro domo“ reden und so stelle ich ( zugegeben völlig unbescheiden ) fest: Das RGE ist das beste Gymnasium  im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis. Dies belegen eindrucksvoll die Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr (Stand März 2009): 180 Anmeldungen für die Jahrgangsstufe 5, 50 Anmeldungen für die 11 sind wirklich beeindruckend. Schauen Sie mal auf die webseite www.schulradar.de, auf der das Reichenbach-Gymnasium mit anderen Schulen  verglichen wird.  Die Ergebnisse sprechen für sich.

Unmittelbar nach Eröffnung des Hallen- und Freibades 1962 war ich Dauergast auf Ahlhausen.

Trotz meiner Mitgliedschaft im Schwimmverein Ennepetal und in der DLRG blieb mein Lieblingssport bis zum heutigen Tage der Fußball. Mein Vater hätte kein Wort mehr mit mir geredet, wenn ich nicht zum RSV gegangen wäre und die Entscheidung habe ich in all den Jahren ( Spieler sowohl in der Jugend als auch bei  den Alten Herren ) nie bereut .Wer kennt sie hier nicht, die „Alten Herren“ Adolf Sturm, Hermann Flüshöh, Werner Pzolla, Achim Kuhlmann, Dieter Benfer, Karl Söhn, Klaus Schwickardi, Udo Heydenreich oder Kalla Groll. Ich habe mit allen noch gespielt.  Im Vordergrund stand hier immer das Miteinander und das habe ich u.a. auch in diesem Verein gelernt. Leider kann ich wegen eines Meniskusschadens seit 3 Jahren nicht mehr selber spielen, aber ich schaue gerne meinem Sohn zu.

Meine Liebe zum Fußball

Fussball
A-Jugend des RSV Altenvoerde im Jahr 1972.
oben, 3. von Links: Wilhelm Wiggenhagen.

Meine Liebe zum Fußball verdanke ich übrigens meinem Patenonkel Horst Kleine, dem Wirt der heute noch bestehenden Gaststätte „Zum Rathaus“. Ich will mich an dieser Stelle „outen“. Er machte mich zum Fan des BVB, obwohl er eingefleischter S 04er war und jeden Sonntagmorgen den Stammtisch Schalker Freunde in seiner Gaststätte begrüßen konnte. Wir fuhren im Mai 1964 mit dem Teckel (oder Täckel) vom Bahnhof Altenvoerde zur Westfalenhalle und besuchten im Stadion Rote Erde das Bundesligaspiel BVB gegen HSV. Übrigens gewann der BVB mit  5 : 2. Onkel Horst kannte sowohl Horst Schnoor, den HSV-Torwart, als auch Jockel Bracht vom BVB persönlich und hat sich nach dem Spiel noch mit beiden unterhalten. Was blieb mir da anderes übrig, als BVB-Fan zu werden? Wäre Onkel Horst mit mir nach Gelsenkirchen gefahren, wäre ich sicher heute Schalker.

Ich glaube, wesentlich geprägt haben mich Kindheit und Jugend im CVJM Altenvoerde. Wer Paul Wittenstein gekannt hat, kann das nachvollziehen. Fast jeden Tag trafen wir uns früher im CVJM-Heim neben der Firma August Bonse. Dort gab es auch einen Fußballplatz. 1969 wurde ich in der Evangelischen Kirche in der vom-Hofe-Straße konfirmiert.

1974 lernte ich meine Frau Ilona kennen

Garten

Am 27. Juli dieses Jahres sind wir 30 Jahre verheiratet. Ilona ist eine geboren Hoppe aus Milspe. Wenn wir zusammen durch die Milspe gehen kennt sie mehr Leute als ich. Wir haben 2 Kinder, Alexander (26) und Christoph (23). Alex ist  Industriekaufmann, Christoph studiert in Bochum Physik und Sport auf Lehramt. Wir haben ein gemeinsames Hobby, nämlich das Kegeln. In diesem Jahr sind wir Stadtmeister im Mixedkegeln geworden; darüber haben wir uns sehr gefreut. Soweit es die Zeit erlaubt, walken wir gemeinsam (allerdings ohne Stöcke) – obwohl ich auch gerne jogge, am liebsten 3 X in der Woche. Das macht den Kopf frei und hat den guten Nebeneffekt, dass man sein Gewicht im Griff behält.

Altenvoerde

Als Altenvoerder habe ich natürlich intensiv die Entwicklung in „meinem“ Stadtteil verfolgt und kann mich deshalb sehr gut erinnern, als Friedhelm Deppe die IG Altenvoerde gründete. Das erste Straßenfest im Jahre 1987 war ein Renner.  Vereine und Anwohner, alle aus Altenvoerde,  machten die Mittelstraße zur Festmeile. Ab 1989 habe ich dann auch selber als Schriftführer im Vorstand mitgearbeitet. Das habe ich bis zum Jahr 2000 gerne gemacht und hervorragend mit den Vorsitzenden Friedhelm Deppe, Doris Knäpper und Manfred Mehrwald zusammengearbeitet. Das Vorstandsamt in der IG habe ich erst niedergelegt, als ich beauftragt wurde, ein Stadtmarketingkonzept für Ennepetal zu erstellen. Wenn aber Ralf Finger, Silvia Ziegler oder Jürgen Eisermann Hilfe benötigen, stehe ich immer noch gerne zur Verfügung.  

Die Coca Cola Trophy war ein absolutes Highlight

Ein Highlight im Veranstaltungsreigen der späten 80-er Jahre war ohne Zweifel die Coca Cola Trophy (CCT) und ich kann voll Stolz sagen: Ich bin dabei gewesen. Wie kam es dazu ?  Die Stadt Ennepetal bekam 1986 das Angebot der Veranstalterfirma Holtmann, die CCT auszurichten, weil die Stadt Gevelsberg nicht mehr wollte (oder konnte?). Obwohl wir  mit den Veranstaltungen zur Einweihung der Umgehungsstraße in Milspe und den Feiern anlässlich  „400 Jahre Kluterthöhle“ wahrlich genug zu tun hatten, wurde keinen Augenblick gezögert und zugegriffen. Schnell war das Veranstalterteam, bestehend aus Wilfried Rammelmann (damals DAK-Chef in Milspe), Hauptamtsleiter Michael Eckhardt, Schul- und Kulturamtsleiter Peter Müller und mir als städtischem Pressesprecher gefunden. Wir hatten gerade mal 14 Tage Zeit zur Vorbereitung. Trotzdem wurde die Veranstaltung ein voller Erfolg. Tausende von Zuschauern verfolgten Rennen und Rahmenprogramm in Milspe. International bekannte Radstars gaben sich ein Stelldichein: Didi Thurau, Rudi Pevenage, Gregor Braun und viele andere. Aber natürlich auch die Lokalmatadore Dieter Übing und Klaus Peter Thaler. Im Rahmenprogramm, z.B. beim Bierfassrollen der Schwelmer Brauerei, waren u.a Rudi Altig und Rolf Wolfsohl vertreten.
Ennepetal war mit einem Schlag in „aller Munde“.

Die Ennepetaler hätten am liebsten die ganze Nacht gefeiert und wir als Veranstalter hätten es gerne ermöglicht. Aber! Die Musik am Marktplatz musste wegen Anwohnerbeschwerden immer bereits um 22 Uhr beendet sein – eindeutig viel zu früh. Die Stadt durfte deshalb keine andere Genehmigung ausstellen und wir hatten mit dem Stadtdirektor Erhard Pallasch abgesprochen, dass wir ihn als Veranstalterteam verklagen würden, um länger Musik machen zu dürfen. Rechtsanwalt Rolf Ehlers hat uns damals vor dem Verwaltungsgericht Arnsberg vertreten. Die Verhandlung endete mit einem Vergleich. Die Stadt wurde angewiesen, die Veranstaltung nicht wie von uns gewollt bis 24 Uhr, sondern (immerhin) bis 23 Uhr zu genehmigen. War doch schon was!