" Es schadet nicht, wenn man gelernt hat, was man in seinem Beruf braucht. Politische Erfahrung allein reicht nicht aus."
Jörg Dehm, Oberbürgermeisterkandidat Hagen
 

Meine berufliche Laufbahn

Wilhelm Wiggenhagen, geb. am 28.12.1955 in Schwelm

1962 -1966 Volksschule Altenvoerde
1966 -1975 Reichenbach-Gymnasium
1975 -1978 Ausbildung Kreisverwaltung Schwelm, Abschluss: Diplom Kommunalbeamter

1978 - 1990

Rathaus
Seit über 30 Jahren mein Arbeitsplatz.
Das Ennepetaler Rathaus.

Seit dem 01.08.1978, also nunmehr über 30 Jahre, bin ich bei der Stadtverwaltung meiner Heimatstadt Ennepetal beschäftigt und zwar zunächst als Sachbearbeiter im Haupt- und Personalamt.

Am 1.12.1982 übernahm ich das Aufgabengebiet des Pressesprechers. Mit dieser Aufgabe verbunden war die Unterstützung des damals noch ehrenamtlichen Bürgermeisters. Sozusagen als „rechte Hand“ des Bürgermeisters habe ich die repräsentativen Aufgaben des Bürgermeisters geplant und koordiniert, wie z.B. bei öffentlichen Auftritten und städtischen Veranstaltungen. Die Bürgermeister, mit denen ich damals eng zusammengearbeitet habe, waren
von 1982 - 1984 Harald Wolf (SPD), von 1984 – 1989 Friedrich Döpp (CDU) und von 1989 – 1990 August Born (EWG).

1990 – 1999

Im Mai 1990 wurde ich zum stellvertretenden Leiter des Amtes für Liegenschaften und Wirtschaftsförderung bestellt und trat bereits am 1.1.1991 die Nachfolge des scheidenden Amtsleiters Ingo Beyer an.

ZET
Das ZET in Voerde. Auf dem Foto von links nach rechts: Günter Krausenecker (Fa. LTK), Dr. Markus Born (Fa. Plenum Dr. Born und Partner), Klaus Klein (DISAB GmbH), Jens Bleicher (Bleicher GmbH), Berthold Henkel (Show- und Promotioncasino Grand Jeu) und Wilhelm Wiggenhagen. Auf dem Foto fehlen Dipl. Ing Hassan Al Saidi (Al Saidi & Partner - Wirtschaftsberatung) und Frank Hermes (Schubert GmbH).

Unter den vielfältigen Aufgaben stach insbesondere der Bau des Existenzgründer- und Technologiezentrums (ZET) an der Wilhelmstraße in Voerde hervor. Dies gerade deshalb, weil das Ziel vorgegeben war, das ZET in privater Rechtsform, als GmbH, zu führen. Dies ist unter Beteiligung verschiedener Gesellschafter gelungen. Ich selber wurde Anfang 1993 zum Geschäftsführer der Betreiber GmbH bestellt; dieses Amt bekleide ich auch heute noch.

Das ZET war rückblickend betrachtet ein Meilenstein in meinem Berufsleben, der mich bis heute intensiv begleitet und viel Freude gemacht hat. Die letzte Statistik über die Arbeit des ZET wurde im Jahr 2003 zum 10-jährigen ZET-Jubiläum erstellt. Bis dahin hatte das ZET 43 Existenzgründungen erfolgreich begleitet und im ZET waren 124 neue Arbeitsplätze entstanden. Darüber kann man sich als Geschäftsführer durchaus freuen.

Gerne erinnere ich mich auch an die Fortentwicklung und die Erweiterung des Gewerbegebietes Oelkinghausen in den 90-er Jahren. Gemeinsam mit meinen Mitarbeitern ist es uns innerhalb kürzester Zeit gelungen, die Gewerbeflächen in dem ca. 180.000 m² großen Areal an neue, teils innovative Firmen zu verkaufen.

Andere wichtige Projekte in jenen Jahren waren das Wohn-/ und Geschäftshaus an der Südstraße (heute REWE), der Hellweg Baumarkt und die ARAL-Tankstelle an der Neustraße sowie der Umbau des Kirmesplatzes in Voerde mit der ALDI-Ansiedlung. Als kleines Highlight empfand ich die Ansiedlung einer Filiale von McDonalds am Büttenberg. Denn „das hatte Ennepetal gerade noch gefehlt“ !

2000 - 2004

Im Jahr 2000 wurden die 13 Ämter der Stadtverwaltung zu nur noch 5 Fachbereichen zusammengeführt. Ich übernahm den neuen Fachbereich 4 „Immobilien und Wirtschaftsförderung“, dem auch die Betreuung der zahlreichen städtischen Gebäude ( das sog. Gebäudemanagement ) zusätzlich übertragen wurde. Damit hatte ich mit einem Schlag die Verantwortung für über weitere 80 Mitarbeiter. Ziel war es allerdings schon damals, die Abteilung „Gebäudemanagement“ als so genannten städtischen Eigenbetrieb mit eigener kaufmännischer Buchhaltung zu führen. Neben der täglichen Arbeit war ich also auch mit der Umwandlung eines „städtischen Amtes“ in einen Eigenbetrieb befasst, die zum 01.01.2005 erfolgte.

2005 - heute

Nach Umwandlung des Gebäudemanagements in einen städtischen Eigenbetrieb und einer weiteren Neuordnung der Verwaltung wurde ich ab 01.01.2005 zum Leiter des Fachbereiches 5 „Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung“ bestellt. Neben der Wirtschaftsförderung und der Verwaltung des städtischen Grundbesitzes gehören zu diesem Fachbereich insbesondere die Abteilungen „Stadtplanung“ und „Bauordnung“.

FuZo
Eröffnung der Ennepetaler Fußgängerzone in Milspe.

Aufgabenschwerpunkte in den letzten Jahren waren u.a. die Erweiterung des Gewerbegebietes Oelkinghausen um den Bereich „Oelkinghausen Süd-West“, die Bebauung der Industriebrache Garthe/Wolff, die Erstellung des Wohnbaugebietes „Mit der Sonne bauen“ am Büttenberg sowie der Bau der Fußgängerzone.

In Oelkinghausen Süd-West konnten mittlerweile die ersten Gewerbegrundstücke vermarktet werden. Das Geschäftshaus auf der früheren Garthe/Wolff-Brache wurde im Mai letzten Jahres eröffnet. Im Baugebiet „Mit der Sonne bauen“ waren zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Textes bereits 35 Grundstücke überwiegend an Familien mit Kindern verkauft. Die Fußgängerzone wurde – wie Sie alle ganz sicher wissen – am 19. September letzten Jahres eingeweiht.

Mit Wirkung vom 14.12.1008 wurde ich vom Rat unserer Stadt zum Ersten Beigeordneten ernannt und damit zum Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters bestellt.
In der Kommunalwahl am 30.8.2009 wählten mich die EnnepetalerInnen zum hauptamtlichen Bürgermeister. Dieses Amt habe ich am 21.10.2009 angetreten. Vereidigt wurde ich am selben Tag in der konstituierenden Sitzung des Stadtrates.