Voerder Kirmes - schon bald wieder eine Woche her
Wilhelm Wiggenhagen - 12.06.2009
Als Kinder liefen wir früher jeden Tag von der Mittelstraße die Loher Straße hoch zum Kirmesplatz. Meistens mit ein paar Mark von Mama, Papa, Oma, Onkel Horst und Tante Luise in der Tasche, die in kürzester Zeit - von mir insbesondere auf dem Autoselbstfahrer - verjubelt wurden.
In diesem Jahr begann die Kirmes eigentlich schon mit der Einweihung des "Heimatvereinsfuchses" am Doppelkreisel.
War schon eine ganze Menge los und hat richtig Spaß gemacht. "Fuchsination" heißt die Grundidee, die dahinter steckt, und mittlerweile dazu geführt hat, dass uns überall im Stadtbild Fuchsfiguren begegnen. Klar, dass auch der Heimatverein Voerde seinen Beitrag dazu leistet.
Besonders gelungen fand ich den Zeitpunkt der Fuchseinweihung letzten Freitag, eben als "inoffiziellen" Auftakt zur Voerder Kirmes.
Mindestens ebenso gelungen war die Inszenierung am Doppelkreisel mit markigen Worten von Manfred Michalko und Bürgermeister Michael Eckhardt, aber auch vom Gevelsberger Bürgermeister Claus Jacobi. Die Geschichte um den nach Gevelsberg "ausgewanderten" früheren Ehrennachtwächter Manfred Flüshöh, seinen "Vertriebenenausweis" und seine "Einbürgerungsurkunde" hatte Niveau, war gute und gelungene Unterhaltung! Typisch eben für den Heimatvereinsvorsitzenden Manfred Michalko und "seine Truppe".
Samstag nach dem ökumenischen Gottesdienst in der Johanneskirche rauf auf dem Kirmeswagen. War mein erster Kirmesumzug, den ich auf dem Wagen verbracht habe. Schon ein Erlebnis! Auch der Bürgermeister unserer Partnerstadt Vilvoorde Marc van Asch und seine Gattin, die auf "meinem" Kirmeswagen mitfuhren und Bonbons warfen, hatten ganz offensichtlich Spaß daran. Beim Fassanstich durch Bürgermeister Michael Eckhardt trafen sich alle "Kirmeszugaktiven" wieder. Viele gute Gespräche, nicht nur mit Ehrennachtwächtern!
Etwas außergewöhlicher als sonst war in diesem Jahr der Bürgermeisterempfang in der Rosine. Für eine tolle Stimmung sorgten die Akteure - alles Ennepetaler oder mit unserer Stadt besonders verbundene aktive Menschen.
Aber auch "stehende Ovationen" für Bürgermeister Michael Eckhardt, der sich während seiner mehr als 10-jährigen Amtszeit besonders mit den Voerder Kirmesaktiven und deren Umfeld verbunden fühlte (und fühlt). So soll es sein, so soll es bleiben!
Montag der traditionelle "Tag der Voerder" und Dienstag das Kirmesfeuerwerk - wie immer auch ein besonderes Erlebnis.
Alles in allem wieder sehr gelungen die Voerder Kirmes - nur am Wetter müssen wir noch etwas "arbeiten".











