Wortbruch? Ganz sicher nicht!

Wilhelm Wiggenhagen - 30.05.2010

Möchten Sie mehr wissen, was es in Sachen Altfeld zu berichten gibt?
Aber sicher doch! Da die Fa. Altfeld der WR/WP ja ihre Sichtweise zu diesem Thema trotz „schwebenden Verfahrens“ bereits erläutert hat, sehe ich nach deren Veröffentlichung am Samstag nunmehr auch keinen Grund mehr, mit meiner Meinung dazu „hinter dem Berg“ zu halten.
Soviel vorab! Die Vorwürfe sind meiner Meinung nach schlichtweg haltlos!

Die Stadt Ennepetal hat sich exakt an die Vereinbarungen gehalten. Die Firma Altfeld hat nun - vereinfacht ausgedrückt - lediglich ein großes Loch in Ihrem Gelände, das sie selbst aber überhaupt nicht stört. Denn darüber hat die Stadt Ennepetal eine nagelneue Halle errichtet, die ein renommierter Ennepetaler Architekt geplant und nach den modernsten Gesichtspunkten konzipiert hat. Das war während der Bauphase schon mal ein kleines Problem mit den großen LKWs, hat sich aber für die Firma doch sehr gelohnt. Es ist der Stadt Ennepetal außerdem gelungen dafür zu sorgen, dass nach Abschluss der Arbeiten das Gelände der Firma Altfeld um den Bereich des alten Regenüberlaufbeckens (RÜB) an der Kehr erweitert werden konnte (natürlich ohne Kostenbeteiligung der Firma). Ich könnte noch weitaus mehr berichten, will es aber bei diesen wenigen Ausführungen bewenden lassen.

Ich bin mir sicher, im Sinne aller steuerzahlenden Bürgerinnen und Bürger zu handeln, wenn ich mich aber weigere, zusätzlich auch noch eine Schallschutzmaßnahme für die Schrottschere zu bezahlen, die nicht nur meiner Auffassung nach - auch ohne den Bau des RÜBs - die Firma sowieso hätte selbst tragen müssen.

Was ist denn bisher geschehen:
Zum einen hat die Stadt durch den Bau des RÜBs auf privatem Gelände erhebliche Kosten gespart (Sie erinnern sich sicher noch daran, dass die Alternative ein Zulauf durch den Klutertberg zu einem RÜB auf Stockey-Gelände gewesen wäre, mit allen Unwägbarkeiten u.a. für das Klima in der Kluterthöhle).
Zum anderen hat die Stadt damit auch Wirtschaftsförderung betrieben (denn alleine hätte Altfeld die Summen für die Modernisierung des Standortes vermutlich nicht stemmen können) und
letztendlich ist sinnvoll mit Steuergeldern umgegangen worden (auch weil mit diesem Gerichtsverfahren der durchaus verständliche Versuch, noch weitere Vorteile auf Kosten der Allgemeinheit für sich herauszuarbeiten, abgewehrt werden soll).

Bisher hat lediglich ein Gericht die Auffassung der Stadt nicht geteilt. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Auffassung falsch ist. Und ich werde weiterhin im Auftrage der Bürger dieser Stadt den Rechtsweg beschreiten, wenn es gilt, meiner Meinung nach nicht gerechtfertigte Forderungen gegen die Stadt abzuwehren.
Warten wir doch einmal die nächste Instanz ab!

Freundliche Grüße
Wilhelm Wiggenhagen