Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde....
Wilhelm Wiggenhagen - 17.04.2010
war bisher der Text, der mir immer sofort einfiel, wenn ich den Vornamen „Linde“ hörte. Heute freue ich mich darüber, dass dieser Text für mein persönliches Verhältnis zu Linde Arndt offensichtlich in: „Neben mir steht eine Linde !“ verändert werden kann.
Erst richtig deutlich ist mir dies geworden, als ich gestern ein Telegramm (... man glaubt ja zuerst gar nicht, dass es so etwas noch gibt) von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer erhielt.
„Sind soeben in Shanghai angekommen, um den Großen Preis von China zu verfolgen. Lesen aber trotzdem im Internet wie viel Unterstützung Du von den Ennepetalern bekommst, wenn es um die Verschönerung des Bahnhofs geht. Ohne die anderen Unterstützer zu vernachlässigen, freuen wir uns über den entscheidenden Hinweis von Linde Arndt auf einen Graffitikünstler. Können am Donnerstag leider nicht zur Bahnhofsversammlung kommen, müssen irgendwann schließlich auch zurück in die `Kiste` (Erläuterung durch mich: Augsburger Puppenkiste). Schöne Grüße auch von Emma und alles Gute!“
Ich bin der festen Überzeugung, dass uns Außenstehende sehr gut vermitteln können, was das Erfolgsrezept sein kann. Ich bin da einig mit den Figuren der Augsburger Puppenkisten, die mehr als deutlich zum Ausdruck bringen, dass uns nur gemeinsames Vorgehen weiterbringt. Das heißt natürlich nicht, dass alle immer einer Meinung sein müssen oder können. Es heißt aber auch nicht, dass einer dem anderen die Fähigkeiten abspricht, konstruktiv an einem Ziel zu arbeiten. Und dieses gemeinsame Ziel kann nur heißen: „Ennepetal muss `zukunftsfest` sein und bleiben!!“ Und auf diesem Wege dürfen nicht immer wieder erste gemeinsame Schritte „klein geredet“ werden. Wer mir „Schönrederei“ unterstellt, der hat wahrlich keine Ahnung von positivem Denken.
Denn es sind gute Schritte, wenn sich Sponsoren bereit finden, eine Tafel zu stiften, die die Besucher Ennepetals über die Schönheiten und Attraktionen dieser Stadt informiert. Es sind gute Schritte, wenn sich heimische Handwerker, wie Theo Bicking, in Verbindung mit der GEBAL um einen vernünftigen Anstrich des Bahnhofs kümmern. Und es sind erst Recht gute Schritte, wenn sich - wie oben beschrieben - Einzelpersonen um die künstlerische Gestaltung verdient machen. Alle Schritte zusammen sind Zeichen dafür, dass uns nur Gemeinsamkeit stark macht.
Ich bin und bleibe Optimist und glaube fest daran, dass wir auch im Rat der Stadt noch näher zusammenrücken werden, wenn erst einmal die Landtagswahlen vorbei sind. Denn, dass es viel zu tun gibt, das wissen alle. Dass aber gerade harte Entscheidungen am besten mit breiten Mehrheiten getroffen werden, ist eine Binsenwahrheit. Ich erkenne in den zahlreichen Äußerungen (umgangssprachlich : sowohl von links, als auch von rechts) zu möglichen Sparbeschlüssen, dass ein gemeinsamer Wille vorhanden ist. Lasst uns auf diesem Weg voranschreiten; Kompromisse müssen hierbei immer eingegangen werden und ich - jedenfalls - bin dazu bereit.
Weiterhin schönes Wochenende
wünscht
Wilhelm Wiggenhagen





