Wohin bitte? "Zum Familientag,...
Wilhelm Wiggenhagen - 27.02.2010
auf dem Gelände der Stiftung Lohernocken“, sagte ich schon im vergangenen Jahr im Brustton der Überzeugung, als mir einige Bekannte weismachen wollten, es sei in Ennepetal „nichts los“ und man wisse nicht, wo man mit den Kindern hingehen könne. Medien hatten allerdings seinerzeit landauf, landab über die Vergangenheit, aber auch die Gegenwart der sog. „Knabenheime“ berichtet und so war es nicht verwunderlich, dass mir eine gewisse Skepsis entgegenschlug.
Alle sind zum Familientag gegangen und sie haben es nicht bereut.
Schon mein einleitender Hinweis, dass der Familientag das jahrelang durchgeführte Gemeinnützige Hallenfußballturnier abgelöst habe, ließ bei einigen sehr positive Erinnerungen wach werden. „Mensch, das ist doch damals für den Henri Thaler gemacht worden, um noch ein bisschen Geld für die OP zu sammeln“, oder „da erinnere ich mich genau, wie der Timo Kriegler von Fortuna Düsseldorf mitgespielt hat und die Profis von Borussia Dortmund auf die Torwand geschossen haben !“
„Dabei war doch der, na sag schon, der ..... Dings, der .....Himmel, wie hieß der noch, der nachher auch in der Politik ...... „
„Ihr meint Wilfried Rammelmann“, sagte ich. „Ja, der war damals der spiritus rector und der ist auch heute beim Familientag einer der drei Organisatoren. „Und es ist auch seinem Engagement zu verdanken, dass wieder eine Veranstaltung, die ausschließlich gemeinnützigen Zwecken dient, aus dem Boden gestampft wurde“. Meine Bekannten wurden jetzt neugieriger und so habe ich von der für die Sache fast segensreich zu nennenden Verbindung zwischen den Akteuren Doris Gringel, Giuseppe Bianco und Wilfried Rammelmann berichtet. Schnell waren die eingangs geäußerten „unheilvollen Gedanken“ über „den Lohernocken“ verflogen, denn schon die Tatsache, dass Doris Gringel zu den Organisatoren gehörte, hatte alle Sorgen verscheucht. Ist doch gerade diese Frau im abgelaufenen Jahr wegen ihres außergewöhnlichen Engagements zu Recht mit dem Friedenspreis hier in Ennepetal ausgezeichnet worden. Und über Giuseppe (für seine Freunde Pino) Bianco musste ich nun gar keine Worte verlieren, denn das hätte im Kreise meiner Bekannten bedeutet, „Eulen nach Athen“ zu tragen.
Alle waren sich nach dem Besuch einig, dass man im Jahre 2010 wieder „eiligst seine Schritte in Richtung Lohernocken zum Familientag lenken werde“, weil es im Jahre 2009 eine rundum gelungene Veranstaltung gewesen ist. Und wenn es seinerzeit doch noch ein wenig Bedenken gegeben haben sollte, dann wurden sie spätestens nach dem Auftritt der Jongliertruppe unter der Leitung von Karsten Weigel ausgeräumt. Und nur ganz nebenbei! Es wurden auch noch 3.000,-- Euro für den Henri Thaler Verein eingenommen.
Demnächst werde ich an dieser Stelle ein wenig mehr über das Programm und die Aktivitäten berichten, und ich bin mir sicher, dass ich dann am 10. Juli d.J. auch Sie dort recht herzlich begrüßen kann.
Schöne Grüße
Wilhelm Wiggenhagen





