Ennepetaler, wo seid ihr?

Wilhelm Wiggenhagen - 12.11.2009

So sehr ich mich über den zahlreichen Besuch bei der Eröffnung unseres „neuen Marktes“ in der Fußgängerzone gefreut habe, so enttäuscht bin ich darüber, dass sich der Besuch der zahlreichen Marktstände offensichtlich wieder auf einem Niveau einpendelt, das dem vor der Neugestaltung in nichts nachsteht.
Immer wieder höre ich, dass sich unser Markt hinsichtlich der Auswahl von Ständen nicht mehr hinter den Nachbarstädten verstecken muss und dass die Anbieter, die einen guten Markt ausmachen, tatsächlich auch vor Ort sind. Sei es Gemüse, Fleisch, Wurst, Fisch, Eier oder Brot ! Alles kann man dort kaufen. Neben Textilien kann man zwischendurch ein paar Reibeplätzchen essen oder sich ein halbes Hähnchen kaufen. Um den Markt herum sind Blumengeschäfte, die Post und ein Feinkostgeschäft positioniert. Die vorhandenen Restaurants und Bäckereien bieten ein preisgünstiges Frühstück an.
Sagen Sie mir, was denn noch mehr geboten werden muss. Geben Sie dem Markt doch wenigstens eine Chance, denn eins ist klar: Sobald sich der Besuch des Ennepetaler Wochenmarktes wirtschaftlich nicht mehr rechnet, werden die Händler wieder woanders hin gehen. Das muss doch nicht sein !
Muss wirklich der Ennepetaler Markt mit dem Spruch charakterisiert werden:
„ Es ist Markt, und keiner geht hin“ ?
Liebe Ennepetaler ! Sofern Sie noch nicht da waren, empfehle ich Ihnen einen Besuch unseres Wochenmarktes und ich hoffe sehr, dass Sie danach meine Einschätzung teilen werden, dass sich Einkaufen auf dem Ennepetaler Wochenmarkt wirklich lohnt.


Schöne Grüße
von einem „etwas enttäuschten“

Wilhelm Wiggenhagen.