Kaum sind die Entscheidungen gefallen,

Wilhelm Wiggenhagen - 07.09.2009

da kehrt in Ennepetal auch so etwas wie „Normalität“ ein.
Ob die heimischen Fußballer mit ihren Gedanken zu Beginn der Saison wohl immer ein wenig beim Kommunalwahlkampf waren, weiß ich nicht ( genau genommen wage ich es zu bezweifeln ), aber der TuS Ennepetal tut ab Sonntag wieder genau das, was er in den letzten 1 ½ Jahren normalerweise auch getan hat: Er gewinnt.
Ich konnte dem ersten Sieg in der Westfalenliga beiwohnen und habe ich mich sehr darüber gefreut. Jetzt kann das Feld „von hinten aufgerollt werden“ und ganz Ennepetal hält „feste die Daumen“.
Auch der Täckel hat sich wieder „normal“ verhalten und transportierte ohne technischen Defekt bereits bei seiner ersten Ankunft in der Klutert nahezu 80 Personen nach Ennepetal. Wir sind also auf dem besten Wege auch in der Zukunft - zumindest in den Sommermonaten - eine fest terminierte „Wochenend –Zugverbindung“ nach Ennepetal zu erhalten und ich werde alles daran setzen, dass unsere Gäste hier weiterhin freundlich begrüßt werden und Informationen über unsere Stadt erhalten.
Im Industriemuseum war auch wieder viel Betrieb. Für mich hat es bereits einen festen Platz im touristischen Angebot Ennepetals, denn ich traf dort einige der Menschen wieder, die kurz zuvor mit dem Täckel angereist waren. Täckel und Industriemuseum: Nächstes Jahr sollten wir uns unbedingt gegen die Landesbürokratie durchsetzen und einen „Täckelhalt“ bei ehemals KRUSE ermöglichen!
Normal sind auch die Gespräche, die der sog. „politische Raum“ im Vorfeld der ersten Ratssitzung am 21. Oktober führt. Sicherlich ist es spannend, wer am Ende mit wem enger zusammenarbeitet. Wichtiger ist aber, die demokratischen Parteien - über die Parteigrenzen hinweg – sind sich darin einig, dass eine Zusammenarbeit mit Extremen nicht in Frage kommt.
Und bei diesem Bemühen haben alle den Bürgermeister auf ihrer Seite.

Schöne Grüße
Wilhelm Wiggenhagen