Mit nur 3 km/h unterwegs, ...und das auch noch beruflich!
Wilhelm Wiggenhagen - 17.08.2009
Da bekämen auch Sie - um mal wie Herbert Knebel zu sprechen - „ .. aba sooo en Hals“.
Und den hatten auch die Landwirte, die im Gespräch mit mir aus ihrem Ärger keinen Hehl machten. Mit den Worten: „Unsere Trecker schaffen die Schlaglöcher auf den Wirtschaftswegen schon, aber wenn wir schneller fahren, dann fällt uns pro Fahrt 1 Zentner Kartoffeln vom Hänger“, wurde die Situation - ein bisschen übertrieben -, aber zu Recht drastisch, dargestellt. Nicht nur seit diesem Gespräch wissen die CDU und ich, dass es im ländlich geprägten Ennepetaler Umland Einiges zu tun gibt.
Und so habe ich bei meiner Teilnahme an der Jahreshauptversammlung des Landwirtschaft
lichen Ortsvereins Ennepetal im Juni d. J. davon berichten können, dass die Erneuerung der Oberen Hülsenbecke und der Rutenbecke bereits als Sofortmaßnahmen in Angriff genommen werden und die Stadt darüber hinaus Ravenschlag und Hesterberg als vordringlich ansehen. Dieses aktive Herangehen an die Problematik ist sicherlich auf den CDU-Antrag, „Wirtschaftswege vorrangig zu erneuern“, aus dem Frühjahr zurück zu führen. Darüber hinaus werden sowohl in diesem Jahr als auch im Jahre 2010 zusätzlich Mittel aus dem Konjunkturpaket II für den Wirtschaftswegebau eingesetzt und damit kann sicherlich die „größte Not“ ( sprich: können die tiefsten Schlaglöcher ) beseitigt werden.
Gerade die Gespräche in den letzten Wochen haben mir gezeigt, dass man zwar gerne landwirtschaftliche Produkte genießt oder den von der Landwirtschaft geleisteten Beitrag für unsere Umwelt zur Kenntnis nimmt, selten aber nur ein wirklich offenes Ohr für die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die auch ein Bauer benötigt, hat. Hier fehlt es bisher auf kommunaler Ebene an „notwendiger“ Lobbyarbeit und so freue ich mich ganz besonders darüber, dass der Landwirt Ludger Brinkmann bei dieser Kommunalwahl kandidiert und hoffentlich in den Rat gewählt wird.
Und so hätten die Landwirte - mit mir als Bürgermeister - jedenfalls schon zwei „Lobbyisten“ ganz sicher.
Schönen Gruß „vom Land“,
Ihr Wilhelm Wiggenhagen





