"Das Ärztehaus ist doch FÜR die Kranken da, Herr Wiggenhagen",
Wilhelm Wiggenhagen - 15.08.2009
erklärten mir die Kollegen im Fachbereich 2 ( früher Ordnungsamt ) als ich mich noch einmal eingehend über die Zufahrtmöglichkeiten zum Ärztehaus in der Milsper FuZo erkundigte.
„ Wir verstehen diese Diskussion einfach nicht, denn bisher hat es überhaupt noch keinen Grenzfall gegeben, bei dem wir nicht das notwendige Fingerspitzengefühl gehabt hätten und wir entscheiden in der Regel immer pro Patient. Wir sind doch keine Kopfgeldjäger, sondern wir möchten nur dafür sorgen, dass ein wenig Ordnung bei der Befahrung der FuZo besteht“, war die zuständige Sachbearbeiterin kaum zu bremsen, nachdem sie „einmal in Fahrt geraten“ war.
Und so möchte ich an dieser Stelle noch einmal deutlich machen, dass man nicht alles durch Satzungen o. dgl. regeln muss, denn wie wollen Sie wirklich den Begriff „augenscheinlich krank“ definieren. Nein ! Die Bediensteten der Stadtverwaltung gehen hier mit dem notwendigen Augenmaß an die Beurteilung des Sachverhaltes heran und ich bin froh darüber. Auch nach meiner Wahl zum Bürgermeister werde ich darauf achten, dass dies nach wie vor beibehalten bleibt.
Mir wurde versichert, dass die Taxiunternehmen hier in Ennepetal darüber eingehend informiert wurden und sogar zwei Unternehmen auf Antrag eine schriftliche Genehmigung erhalten haben, die nach meiner Ansicht klar und eindeutig ist.
Und wenn sich mal ein Taxifahrer nicht ganz sicher ist, dann kennt er (sollte er zumindest ) immerhin die Zufahrt zum Ärztehaus von der Südstrasse, die ja nun wirklich nicht zur Fußgängerzone gehört.
Ich unterstütze die bisherige Verfahrensweise, weil sie
- eine großzügige Auslegung für die Patienten ermöglicht ( wovon auch Gebrauch gemacht wird )
- verhindert, dass mit einer generellen Zufahrtsgenehmigung für Taxen auch andere Geschäfte oder Restaurants angefahren werden und
- offensichtlich so gut ist, dass bisher noch keine Beschwerden bei der Verwaltung eingegangen sind.
Lassen Sie sich, liebe Leser, nicht auf eine falsche Fährte locken. Bürgerfreundlichkeit ist hier in Ennepetal kein Fremdwort, auch wenn manche es behaupten !!
Schönen Gruß von einem „patientenfreundlichen“
Wilhelm Wiggenhagen





