Hoffentlich nur gute Erinnerungen

Wilhelm Wiggenhagen - 12.07.2009

dachte ich, als mich Friedrich Mankel am Mittwoch Abend mit den Worten begrüßte, er erinnere sich noch an mich als kleinen Jungen aus der Mittelstraße und daran, dass er regelmäßig das Brot bei meinem Papa am Backstubenfenster geholt habe.
Gemeinsam mit der Kandidatin der CDU für den Bereich Hasperbach, Gisela Werrn, waren Ilona und ich nämlich zu Gast beim Abendkreis der evangelischen Kirchengemeinde im Ludwig-Steil-Haus in Hasperbach. Der Abendkreis hatte den Grill angeworfen, an dem Friedrich Mankel seinen Dienst tat und für ein Buffet wirklich leckere Bratwürstchen zauberte. Gisela Werrn hatte diverse Brotaufstriche vorbereitet und so beschränkte sich unser Part auf das „Mitbringen des Wiggenhagen - Brotes“.
Die Pfarrerin Anja Martin hielt eine Andacht, der sich anregende und intensive Gespräche anschlossen. In dieser gemütlichen Atmosphäre hätte ich beinahe vergessen, dass ich auch um einen kleinen Vortrag gebeten worden war. Die anschließende Fragerunde wurde ausgiebig genutzt und ich stellte - wie auch schon bei anderen Gelegenheiten - fest, dass die „Einkaufsmöglichkeiten“ einen breiten Raum einnahmen. Ich denke, dass ich deutlich machen konnte, dass mir dieses Thema einerseits sehr wichtig ist, andererseits aber auch ein Bürgermeister nur Rahmenbedingungen schaffen kann. Der Wunsch in Ennepetal einzukaufen, muss dann von den Bürgern in die Tat umgesetzt werden, und die Händlerschaft muss uns mit entsprechenden Angeboten auch in die Lage versetzen, dies zu tun.
Die Frage nach meinem beruflichen Werdegang gab mir die Möglichkeit auf meine enge Zusammenarbeit mit 3 Bürgermeistern in den 80-er Jahren hinzuweisen, die alle einer anderen Partei angehörten, und zwar Harald Wolf der SPD, Friedrich Döpp der CDU und August Born der EWG. Gelernt habe ich von allen, dass man die Parteipolitik als Bürgermeister zurück stellen und ausschließlich das Wohl der Bürger im Auge haben sollte. Der Zuspruch, den ich für den Hinweis erhielt, dass genau dies auch meine Devise sei, zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
So würde ich mich freuen, wenn Friedrich Mankel - und natürlich auch die anderen Besucher - auf dem Weg nach Hause erneut nur wieder „gute Erinnerungen an Wilhelm Wiggenhagen“ gehabt hätten.

Hoffentlich nur gute Erinnerungen
Hoffentlich nur gute Erinnerungen
Hoffentlich nur gute Erinnerungen