Da sag noch einer, es wäre nichts los !!
Wilhelm Wiggenhagen - 08.07.2009
Ein wenig skeptisch war ich schon, als wir uns am Samstagmorgen auf den Weg zum Seniorenheim Helvita an der Loher Strasse aufmachten. War ich mir doch nicht sicher, ob es für ein weiteres Heim dieser Art wirklich einen Bedarf geben könnte. Umso überraschter war ich über die Anzahl der interessierten Besucher und die Tatsache, dass schon einige Menschen dort wohnen. „Wir haben Platz für 80 Bewohner und sind auf Grund der Anfragen sehr zuversichtlich, dass wir in nächsten Jahr ausgebucht sein werden“, so die Heimleitung, mit der ich mich darüber intensiv unterhalten habe, bevor wir ins Höhendorf Rüggeberg aufgebrochen sind, um dort beim Sommerfest dem Josef-Madeja-Gedächtnispokalturnier in harmonischer Atmosphäre beizuwohnen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Übertragung der Sportplatzpflege auf den Verein RW Rüggeberg offiziell besiegelt. Ich wünsche dem Verein mit seinem engagierten Vorstand viel Erfolg und vor allen Dingen allzeit ein glückliches Händchen im verantwortungsvollen Umgang mit diesem Gelände. Mit Jürgen Gräfe, heute würde man sagen, dem „Olli Kahn der 1. Mannschaft von RSV Altenvoerde in den 70ern“, habe ich abschließend ein wenig über „alte RSV Zeiten“ geredet und ich musste mich schon losreißen, weil noch ein Besuch am Grimmelsberg ausstand.
Hier war die Königskrönung meiner Kollegin Petra Martschinke angesagt. Haben Sie schon einmal eine solche Krönung mit erlebt? Ich war sehr angetan von dem äußerst festlichen Rahmen. Anwesend waren nicht nur die Vereinsfamilie vom Grimmelsberg, sondern auch Delegationen aller Ennepetaler Schützenvereine. Selbst Vereinsvertreter aus der Nachbarschaft fehlten nicht. Unabhängig von der offiziellen Gratulation durch den 1. Bürgermeister Stellvertreter Johannes Kraft, durfte ich als Kollege ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern und habe den Milsper Schützen versichert, dass „Ihre Majestät den Verein in Ihrer Regentschaft weit nach vorne bringen wird, weil es keinen Grund zu der Annahme geben könnte, dass sie dieses Amt nicht ebenso gut und engagiert ausfüllen wird, wie sie ihre Arbeit im Rathaus erledigt“.
Dietmar Martschinke, ihr Ehemann und der von Petra erwählte König, ist seit Jahren im Voerder Schützenverein aktiv und so sind die Eheleute ein hervorragendes Beispiel dafür, dass man sich zwar in verschiedenen Ortsteilen engagieren kann, sich letztlich aber doch als Ennepetaler fühlt.
Schau`n mer mal, wann die Martschinkes „Voerde regieren“. Horrido!
Gratulation dem Königspaar
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Der Hofstaat
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Mit Schützenkönigin Petra
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Ehrung von Jürgen Gräfe
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Ehrung von Jürgen Dörner
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