Zwischen Heide und Hasperbach...

Wilhelm Wiggenhagen - 04.07.2009

liegen Berge und Täler und einige Kilometer und trotzdem sind diese Ortsteile dadurch miteinander verbunden, dass sie beide zu Ennepetal gehören.
An einem Wochenende, wie dem letzten, haben meine Frau Ilona und ich einige Kilometer fahren müssen, um den zahlreichen Einladungen gerecht zu werden. Aber soviel schon vorab: Es hat sich gelohnt, wir haben viel Interessantes gesehen, viele nette Leute getroffen und in zahllosen Gesprächen viel Anregendes erfahren.
Während wir uns freitags noch in den zentralen Ortsteilen Milspe und Altenvoerde bewegt haben, um etwa in der FuZo der Eröffnung des Kräutergärtchens ( s. mein Artikel „Was haben Kräuter und...“ ) beizuwohnen oder abends in der Aula des Gymnasiums mit den Höhnern zu schunkeln ( s. mein Artikel : „Da simmer dabei,... „), pendelten wir samstags zwischen den Sommerfesten des Kindergartens Heide und des Seniorenheims „Haus am Steinnocken“, in dem meine Mutter seit einem Jahr gut behütet lebt. Natürlich haben wir uns zwischendurch auf der Energiesparmesse sehen lassen ( s. mein Artikel: „Was haben Kräuter und...“), die ja quasi vor meiner Haustür ( also vor meinem Elternhaus ) stattfand. Den Rückweg haben wir genutzt, um einen alten Freund der Familie und Nachbarn, nämlich Emil Prümmer, im Haus Elisabeth zu besuchen. Auch dessen Bewohner/Innen feierten ein Sommerfest.
Der Sonntagmorgen führte uns nach Hasperbach, wo wir feststellen konnten, dass die Voerder Baugenossenschaft nicht nur ihren Wohnungsbestand wirklich nachhaltig pflegt, sondern auch eine Menge macht für das Gemeinschaftsgefühl ihrer Mitglieder. Gratulation an Achim Spannagel und Volker Rauleff, denen es im übrigen gelungen war, nach mehreren Jahren wieder ein Straßenfest zu organisieren. Gisela Werrn hatte für das Straßenfest „Wiggenhagen-Brote“ bei der Bäckerei Gremme besorgt, die bestrichen mit Giselas selbst gefertigtem Schmalz reißenden Absatz fanden. Gerne wären wir noch länger dort geblieben, doch hatten wir versprochen, bei den Bewohnern des Freistaates Oberbauer auf die Energiesparmesse ein gegrilltes Schnitzel zu essen. Deshalb haben wir uns zur Mittagszeit wieder nach Altenvoerde begeben.

Die Titelseite des Ennepetaler Heimatbriefes ziert ein Umriss unseres Stadtgebietes mit den einzelnen Ortsteilen. Während der Fahrt zu meinem Schwiegervater, der schon sehnsüchtig auf das neueste Exemplar wartete, meinte Ilona auch unter dem Eindruck des abgelaufenen Wochenendes: „ Ziemlich groß, unser Ennepetal!“.
„Du hast Recht“, antwortete ich, „aber auch ganz besonders reizvoll und liebenswert !“

Zwischen Heide und Hasperbach...
Titelseite des Heimatbriefes 2008
Zwischen Heide und Hasperbach...
Mit Emil Prümmer und Rose Nählen im Haus Elisabeth
Zwischen Heide und Hasperbach...
Energiesparemesse in der Mittelstraße (Foto: Spektrum Ennepetal)
Zwischen Heide und Hasperbach...
MGV Einigkeit Haspetal auf dem Straßenfest in Hasperbach
Zwischen Heide und Hasperbach...
Mit Gisela Werrn, Adel-Heide Gollinger und dem "Wiggenhagen-Brot"
Zwischen Heide und Hasperbach...
Beim Sommerfest am Kindergarten Heide