Viel Lärm um Nichts,
Wilhelm Wiggenhagen - 13.03.2011
wäre sicherlich nicht ganz die richtige Umschreibung, wenn ich am heutigen Tage darauf eingehe, dass die Diskussion über das Thema „Zuschüsse der Stadt Ennepetal für die Seniorenarbeit“ nahezu abschließend und einstimmig im Sozial und Generationenausschuss am 03. März 2011 beendet wurde.
Aber es war schon mächtiger Lärm, der im vergangenen Jahr aus Richtung Voerde an unser „aller Ohren drang“. Es wurde der - falsche - Eindruck vermittelt, als müsse die ehrenamtliche Seniorenarbeit vollständig eingestellt werden, weil die Stadt - ohne irgendwelche Vorwarnungen - den Finanzhahn völlig zugedreht habe. Der Vorstand eines Vereins erklärte, dass er diesem T(h)un des Bürgermeisters ein Ende bereiten müsse, weil dieser versuche, die in der Seniorenarbeit tätigen Verbände und Vereine mit ge(ZINK)ten Karten zu täuschen.
Spätestens mit den Plakataktionen im Rathaus, und den damit verbundenen Hinweisen auf die „nächste Wahl“ konnte - zumindest - ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es den Initiatoren wohl weniger um die Senioren, als mehr um eine politisch motivierte Attacke gegen den Bürgermeister ging. Aber die Menschen in Ennepetal haben auch schnell erkannt, dass es nicht glaubwürdig ist, wenn man selber erst einer Kürzung beim eigenen Klientel nicht widerspricht - obwohl man als Ratsmitglied die Möglichkeit gehabt hätte -, um anschließend zu behaupten, der Bürgermeister oder die Verwaltung hätten „nicht genügend informiert“.
Offensichtlich ist die Erkenntnis auch jetzt bei diesen Menschen gereift, nachdem sie die avisierte Unterstützung bei anderen Organisationen nicht erreichen konnten, die sie erwartet hatten. Der prognostizierte „Sturm im Wasserglas“ ist ausgeblieben. Und dies, liebe Leserinnen und Leser, völlig zu Recht.
Denn nicht der Bürgermeister, sondern der Arbeitskreis Seniorenarbeit hat die nun gültige Pauschalierung der Zuschüsse angeregt und um Beschlussfassung in diesem Sinne gebeten. Schauen Sie doch einmal im Ratsinformationssystem der Stadt Ennepetal unter dem Sitzungsdatum 03.03.2011 nach und drucken sich ggfls. die Teilnehmerliste dieses Arbeitskreises aus. Da finden Sie das „Who is Who“ der Seniorenarbeit hier in Ennepetal und sie werden in dem ebenfalls beigefügten Protokoll über die letzte Sitzung keine unsachlichen Vorwürfe lesen. Ich habe es immer gewusst, dass sich Sachlichkeit auszahlt.
Notwendige Kürzungen - gerade im Bereich der Senioren - fallen mir nach wie vor sehr schwer. Aber jede Gruppierung unserer Gesellschaft muss ihren Beitrag zur Konsolidierung der städtischen Finanzen leisten.
Weil es aber insbesondere die Senioren überwiegend sehr klaglos tun, biete ich nach wie vor meine Hilfe an, wenn es im Einzelfall „finanziell eng“ werden sollte und habe die Anregung, im Falle der Gesundung des Haushalts den Ansatz wieder zu erhöhen, sehr wohl verstanden. Ich habe nicht nur ein Offenes Ohr, sondern auch eine Offene Tür. Wir können über alles reden, auch mal über eine Unterstützung im Wege eines Sponsoring!
Ich helfe, wo ich kann!
Lassen Sie sich nicht einreden, mir wären „die Alten“ egal !
Ihr
Wilhelm Wiggenhagen





